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Wissenswertes

Erfahren Sie hier wissenswerte Fakten und Informationen über Ernährung, Lebensmittel oder das Alnatura Sortiment.

Wissenswertes Allgemein

Agavendicksaft hat aufgrund des hohen Fructosegehaltes eine höhere Süsskraft als raffinierter Zucker (100 g Dicksaft entsprechen etwa 125-150 g Zucker). Zudem kann Fructose vom menschlichen Körper schneller aufgenommen werden als raffinierter Zucker.

Die Süsskraft von Ahornsirup liegt bei etwa 60-65 % von weissem Haushaltszucker.

Die Qualität von Ahornsirup wird in verschiedenen Graden angegeben. Den hellen Ahornsirup, der in den ersten zwei Wochen der Ernteperiode gewonnen wird, bezeichnet man als Grad A. Er hat ein mildes Aroma und die typische Bernsteinfarbe. Mit Grad C bezeichnet man den dunklen Ahornsirup, der etwas später geerntet wird. Dieser ist kräftiger und karamellartiger im Geschmack und tendiert in der Farbe eher zu einem Rotbraun.

Es gibt übrigens auch Ahornsirup Grad F; dieser wird allerdings nicht für die menschliche Ernährung, sondern zum Aromatisieren von Pfeifentabak verwendet.

Ahornsirup wird aufwändig aus dem Saft des Zuckerahorns gewonnen und ist ein edles Produkt. Der Zuckerahorn ist ein Baum, der in Nordamerika mit Schwerpunkt Kanada beheimatet ist. Seine handförmig gelappten Blätter sind das Staatssymbol Kanadas.

Die Ernte des Ahornsaftes findet nur im Frühjahr statt. Ahornbäume, die mindestens 40 Jahre alt sind, werden etwa einen Monat lang angezapft. In dieser Zeit können zwischen 20 und 70 Liter Ahornsaft gesammelt werden, die dann später zu Ahornsirup eingekocht werden. Die Jahresausbeute eines Baumes beträgt im Durchschnitt 1-2 Liter des kostbaren Sirups.

Amaranth ist eine alte Kulturpflanze der Inka und Azteken in Südamerika. Er galt bei ihnen als heilige, das Leben verlängernde, Pflanze. Auch heute noch wird Amaranth in Mexiko und Südamerika angebaut.

Botanisch gesehen gehört Amaranth zu der Familie der Fuchsschwanzgewächse. Die gelblichen Samenkörner des Amaranth haben einen nussigen Geschmack. Amaranth ist reich an Mineralstoffen (Calicum, Magnesium und Eisen), Ballaststoffen, Vitaminen (E, B-Gruppe) und hochwertigem Eiweiss (Lysin und Methionin). Das Öl im Samen besteht zu 70 % aus ungesättigten Fettsäuren. Amaranth enthält kein Gluten und ist daher auch geeignet für Menschen mit Zöliakie. Gemahlener Amaranth eignet sich gemischt mit Weizen oder Dinkel zum Backen, die Körner können auch gekocht als Beilage oder gepufft als Müslizutat verwendet werden.

Zur Herstellung von Essig nutzt man die Fähigkeit bestimmter Bakterien, Alkohol in Verbindung mit viel Sauerstoff in Essigsäure zu verwandeln. Bräunliche «Fäden» oder flächige Zusammenlagerungen, die sich mit der Zeit in der Flasche bilden können, stellen keinen Qualitätsmangel dar. Im Gegenteil, sie sind ein Zeichen für die besondere Qualität und die Naturbelassenheit des Produktes.

Es handelt sich hierbei um die so genannte «Essigmutter», die vorwiegend aus Essigsäurebakterien besteht. Trotz ihres etwas ungewohnten Aussehens ist die Essigmutter vollkommen harmlos und kann ohne Bedenken mitverzehrt werden. Der Alnatura Apfelessig trägt übrigens kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Er ist durch einen Säuregehalt von 5 % auf natürliche Weise konserviert und praktisch unbegrenzt haltbar.

Die Vanilleschote, die «Königin der Gewürze», ist die Frucht der gelbblühenden Orchidee Vanille. Eine der vielen aromagebenden Komponenten der Vanilleschote ist das Vanillin. Es kann beim Trocknen in Form kleiner weisser «Nadeln» auskristallisieren. So entsteht der typische feine Belag, der ein besonderes Merkmal der Bourbon-Vanilleschoten darstellt.

Bulgur ist eine Weizengrütze. Für die Herstellung werden die Randschichten des Korns zum Teil entfernt. Danach wird der Vollkornhartweizen gegart, luftgetrocknet und dann grob zerkleinert. Bio-Bulgur wird nicht mit Natronlauge gebleicht, wie es bei den hellen, konventionellen Bulgursorten oft der Fall ist. Beim Bulgur handelt es sich um kein ausgemahlenes Produkt, der Keimling ist weitestgehend erhalten. Da aber ein Teil der Randschichten entfernt wurde, kann nur bedingt von einem Vollkornprodukt gesprochen werden.

Direktsäfte werden im Ursprungsland ohne Verdünnung oder Zuckerzusatz aus den Früchten oder Gemüsen gepresst. Damit keine Gärung des Saftes stattfindet, wird er pasteurisiert, also für einige Sekunden auf eine Temperatur von bis zu 85 °C erhitzt, und anschliessend abgefüllt. Da Direktsäfte nicht geklärt, geschönt oder mit Stabilisatoren versetzt werden, sind sie naturtrüb, die wertgebenden Stoffe der Ausgangsfrucht bleiben weitestgehend erhalten. Direktsäfte sind bei Bio-Lebensmitteln üblich, auch wenn dies nicht auf allen Verpackungen deutlich sichtbar ausgelobt wird.

Säfte aus Konzentrat werden bei konventionellen Qualitäten oft angeboten. Diese werden ebenfalls im Ursprungsland gepresst. Anschließend wird der Saft zu Konzentrat eingedampft, ins Abfüllland verschifft und dort mit Wasser wieder aufgefüllt. Nachteil ist, dass durch den zusätzlichen Verarbeitungsschritt das Aroma leidet und wertvolle Inhaltsstoffe teilweise verloren gehen. Auch dieser Saft darf als Obstsaft aus 100 % Frucht deklariert sein, allerdings mit dem Hinweis «aus Fruchtsaftkonzentrat». Es lohnt also ein genauer Blick auf die Verpackung.

Ein gelegentlich bei Feigen auftretendes Problem ist Schwarzschimmel. Er betrifft das Innere der Frucht. Oberflächenschimmel kann man bei getrockneten Feigen unter UV-Licht erkennen und betroffene Früchte aussortieren, bei Schwarzschimmel funktioniert dieses Verfahren nicht. Schwarzschimmel im Inneren der Frucht kann insbesondere bei Bio-Feigen auftreten, weil im ökologischen Landbau der Einsatz von Fungiziden und Insektiziden verboten ist. Schwarzschimmel kann entstehen, wenn Insekten die reifende Frucht anstechen, um an den Fruchtzucker zu gelangen. Durch die geöffnete Fruchtschale können Schimmelsporen eindringen. Nach dem Trocknen sind die Anstichstellen nur schwer sichtbar, so dass der Befall kaum festgestellt werden kann. Selbst bei großer Sorgfalt ist es daher nicht auszuschließen, dass bei Öko-Feigen einzelne Früchte befallen sein können. Wir empfehlen daher, jede Feige vor dem Genuss zu öffnen.

Die Gefriertrocknung ist ein technisches Verfahren zum Trocknen von Kräutern und Früchten. Zuerst wird das Pro dukt tiefgefroren und anschliessend in eine Vakuumkammer gegeben, in der das Produkt mindestens sechs Millibar Unterdruck ausgesetzt ist. Durch den erzeugten Unterdruck verdampft das gefrorene Wasser, ohne in den flüssigen Zustand überzugehen. Dieser Prozess wirkt sich sehr schonend auf Geschmack, Farbe sowie Inhaltsstoffe aus. Gefriergetrocknete Früchte sind z.B. im Alnatura Beeren-Müsli enthalten.

Für milchsauer vergorene Gemüsesäfte werden bestimmte Bakterienkulturen (sog. Lactobacillen) eingesetzt, die bis zu 90 Prozent rechtsdrehende L(+)-Milchsäure bilden. Zur Haltbarmachung werden Gemüsesäfte pasteurisiert, die Milchsäure nimmt dadurch jedoch keinen Schaden, denn sie hat sich bereits vorher gebildet. 

Milchsauer vergorene Säfte zeichnen sich durch einen milden, säuerlich-frischen Geschmack aus.

Generell handelt es sich bei allen Leinprodukten um dieselbe Art, Linum usitatissimum. Braune oder goldene Körner stammen von Varietäten. Goldleinsamen und brauner Leinsamen unterscheiden sich in der Fettsäurenzusammensetzung und in Ihrem Quellvermögen. Goldleinsamen enthält mehr Linolsäure (Omega 6-Fettsäure) und weniger alpha-Linolensäure (Omega 3-Fettsäure) als braune Sorten und  besitzt ein höheres Quellvermögen.

Für Grünen Tee, auch bekannt als Chinesischer Tee, werden die Blätter sofort nach dem Pflücken erhitzt. So wird eine unerwünschte Fermentation durch die enthaltenen Enzyme verhindert. Anschließend erfolgt das Rollen der feuchtklebrigen Blätter. Dabei geht man vorsichtig vor, da die Blattzellen nicht aufbrechen sollen. Die so behandelten Blätter werden getrocknet. Eine Fermentation erfolgt bei Grünem Tee nicht. Halbfermentierten Tee bezeichnet man als Oolong-Tee.

Nein. Bei Grünkern handelt es sich um unreif geernteten, gedarrten (=getrockneten) Dinkel. Somit ist keine Keimfähigkeit gegeben.

Botaniker charakterisieren Hafer als einjähriges Rispengras; die lockere Rispe mit den Körnern ist 15 bis 30 cm lang, verzweigt und leicht abwärts hängend. Die spindelförmigen und tief gefurchten Körner sind bei der Reife mit einer Deckspelze und einer Vorspelze fest verwachsen. Der Hafer, der bei uns auf den Feldern wächst, ist also - wie auch Gerste oder Dinkel - ein Spelzgetreide. Der Mensch nutzt den Mehlkörper des Haferkorns - quetscht ihn zu Haferflocken oder schrotet ihn. Bevor der Mehlkörper genutzt werden kann, muss das Korn durch einen mechanischen Vorgang im Mühlenbetrieb entspelzt werden. Da der Spelz sehr fest am Korn ansitzt, lässt es sich nicht vermeiden, dass bei einem Viertel bis einem Drittel der Haferkörner der Keimling verloren geht. Dennoch darf der entspelzte Hafer als Vollkorngetreide ausgelobt werden. Diejenigen Haferkörner, bei denen der Keimling durch das unvermeidbare technische Verfahren entfernt wurde, können nicht zu neuem Leben erwachen, keine Wurzeln treiben und keinen Spross der Sonne entgegen wachsen lassen.

Besondere Züchtungen sind seit ca. 100 Jahren als so genannter Nackthafer oder Nacktgerste auf dem Markt. Diese Getreidesorten haben keine Spelzen. Der Keimling ist im Korn, wird auch in der Regel beim Reinigen und müllereitechnischen Behandeln des Korns nicht entfernt. Dieses Getreide, das aufgrund seiner Anfälligkeit für Erkrankungen und damit etwas unsicherer Erträge bei uns nur selten angebaut wird, wird im Bio-Laden auch als Spriesskorn bezeichnet. Der Name bringt zum Ausdruck, dass man dieses Korn zum Keimen oder Spriessen bringen kann.

Man unterscheidet bei Weizen etwa 20 verschiedene Arten, u.a. Hart- und Weichweizen.

Hartweizen hat einen hohen Glutengehalt (Kleberprotein) und eine hohe Kochfestigkeit. Durch seine gelben Pigmente erhält er seine gelbliche Färbung. Beim Vermahlen zerbrechen die Stärkekörner des Hartweizens oft. Hartweizen wird verwendet für Teigwaren (Nudeln), Bulgur, Griess und Couscous. Des Weiteren eignet sich Hartweizen zum Backen von Mürbeteig ohne Ei.

Weichweizen findet vorwiegend als Mehl, Brot- und Backgetreide Verwendung.

Hefeextrakt ist ein seit Langem beliebtes Würzmittel im Reform- und Bio-Bereich. Der in Alnatura Produkten eingesetzte Hefeextrakt wird aus frischer Hefe gewonnen: Diese wird zusammen mit Kochsalz und Wasser erwärmt. Dabei werden die Hefe-Eiweisse in ihre Bestandteile, die Aminosäuren, zerlegt. Der entstandene Zellsaft wird von unverdaulichen Bestandteilen abgetrennt und schonend konzentriert. Dieses Verfahren bezeichnet man als Autolyse.

Hefeextrakt enthält von Natur aus – wie die meisten tierischen und pflanzlichen Lebensmittel auch – den Eiweissbestandteil Glutaminsäure. Glutaminsäure wird im menschlichen Körper auch zum Aufbau des körpereigenen Eiweisses verwendet. Während die in Eiweissen gebundene Glutaminsäure keinen Einfluss auf das Geschmacksempfinden hat, bewirkt die freie Glutaminsäure den Geschmackseindruck «umami». «Umami» bedeutet im Japanischen «wohlschmeckend» und wird von vielen Verbrauchern sehr geschätzt. 

Wie Hefeextrakt enthalten auch zum Beispiel Tomaten, Parmesan, Fleisch oder fermentierte Sojaprodukte (z. B. Sojasauce) einen recht hohen Anteil an freier Glutaminsäure. Auch die Muttermilch enthält freie Glutaminsäure.

Bei einzelnen Personen kann Glutaminsäure eine Unverträglichkeitsreaktion auslösen. Wir deklarieren alle Zutaten auf unseren Produkten und geben auch damit unseren Kunden die Möglichkeit, sich selbst für das für sie passende Lebensmittel zu entscheiden.

Die isolierten Salze der Glutaminsäure werden als Geschmacksverstärker bezeichnet. Auf Etiketten wird zum Beispiel Mononatriumglutamat genannt, der am häufigsten eingesetzte Geschmacksverstärker. Der Zusatz von diesen Geschmacksverstärkern ist in Bio-Lebensmitteln verboten.

Hirse ist aufgrund seiner Fettsäurezusammensetzung ein sehr empfindliches Getreide. Da sie schnell ranzig werden kann, sollte Hirse möglichst rasch verbraucht werden. Hier ein paar Tipps zur Lagerung zu Hause: 

Füllen Sie die Hirse oder Hirseflocken am besten direkt nach dem Einkauf in ein trockenes, sauberes und gut schließendes Gefäss, vermerken das Mindesthaltbarkeitsdatum darauf und bewahren sie trocken, kühl und lichtgeschützt auf

Der Unterschied zwischen ökologischem und konventionellem Honig liegt in der Haltung der Bienen und der Arbeitsweise der Imker. Seit August 2000 sind die Richtlinien für ökologische Bienenhaltung durch die EU-Bio-Verordnung festgelegt und der Begriff Bio-Honig geschützt. Regelmässige Qualitätskontrollen sind Pflicht und stellen die Bio-Qualität sicher.

Die wesentlichen Richtlinien für Bio-Honig sind:

  • Haltung der Bienen ausschliesslich in Bienenkästen, die aus natürlichen Rohstoffen wie Holz, Lehm und Stroh bestehen. Anstriche nur von aussen und mit schadstofffreien Farben und ohne Pestizide.
  • Das Beschneiden der Flügel der Königin ist verboten.
  • Wahl geeigneter Standorte, d.h. im Umkreis von drei Kilometern besteht die Bienenweide im Wesentlichen aus Pflanzen des ökologischen Anbaus und/oder Wildpflanzen. Schadstoff ausstoßende Industrien, Autobahnen oder Müllverbrennungsanlagen im Umkreis sind verboten.
  • Winterfutter möglichst in Form von eigenem Honig und Pollen, nur in Ausnahmefällen darf Bio-Zuckersirup verwendet werden.
  • Honigverarbeitung ohne Überschreitung der Bienenstocktemperatur (max. 40°C), d.h. keine Wärmeschädigung des Honigs.
  • Chemische Mittel und Medikamente zum Fernhalten der Bienen beim Ernten des Honigs bzw. gegen Parasiten und Krankheiten sind verboten.

Weitere Informationen zum Thema gibt es unter: www.biotiere.dewww.oekolandbau.de

Die Hauptkomponenten im Honig sind Fruchtzucker und Traubenzucker. Traubenzucker bildet sogenannte Zuckerkristalle im Honig – je mehr Traubenzucker der Honig enthält, desto fester ist er. So sind beispielsweise die meisten Blütenhonige fester als Waldhonige. Bei längerer Lagerung oder kühlen Lagerbedingungen kristallisiert auch der geringe Traubenzuckeranteil in flüssigen Honigen zunehmend aus. Dies ist ein natürlicher Prozess und mindert nicht die Qualität des Honigs. Aber: Der Honig wird fest und lässt sich zum Beispiel aus Spenderflaschen nur unter grossem Kraftaufwand herausdrücken.

Geschmeidig wird der Honig wieder, wenn man ihn im Wasserbad schonend bei etwa 40 °C erwärmt. Diese Methode ist sowohl für unsere Honige im Glas als auch in der Spenderflasche geeignet.

Bei der Herstellung von Joghurt wird die Milch mit sogenannten Joghurtkulturen versetzt. Die Reifung kann entweder in einem Tank oder im Becher bzw. Glas erfolgen. Cremig gerührter Joghurt reift bereits im Tank. Nach der Reifung wird er mit Hilfe eines Rührwerks aufgerührt und dabei wieder fast flüssig. Um erneut eine cremige Konsistenz herzustellen, wird Magermilchpulver hinzugefügt, das die Masse abbindet. Stichfester Joghurt reift erst im Becher oder Glas und stockt dort.

Der Alnatura Kaffee wird in einem Langzeitröstverfahren hergestellt.  Dieses schonende Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die Röstung über einen längeren Zeitraum bei niedrigeren Temperaturen erfolgt.

Süssmandelbäume tragen vereinzelt Bittermandeln, die äusserlich in der Regel nicht von süssen Mandeln zu unterscheiden sind. Dieser natürliche Anteil beträgt bei den meisten Mandelsorten ein bis drei Prozent und ist in dieser Menge gesundheitlich nicht bedenklich.

Da Bittermandeln sehr unangenehm schmecken, möchten wir deren Anteil so gering wie möglich halten. Für Alnatura Mandeln setzen wir eine Mandelsorte ein, die nahezu bittermandelfrei ist.

Bittermandeln sind von den anderen Mandeln sehr deutlich durch ihren charakteristischen, extrem bitteren und sehr unangenehmen Geschmack zu unterscheiden. Alnatura Mandeln können sortenbedingt ein zum Teil kräftig marzipanartiges Aroma aufweisen. Bei diesen Mandeln handelt es sich jedoch nicht um Bittermandeln.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt nicht direkt die Haltbarkeit eines Lebensmittels an, sondern sagt vielmehr aus, bis zu welchem Datum es bei sachgerechter Lagerung ohne nennenswerte Qualitätsverluste bleibt. In vielen Fällen ist ein Lebensmittel, wenn sachgerecht gelagert, auch nach Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums noch geniessbar. Wichtig: Das MHD gilt nur für ungeöffnete Verpackungen. 

Hier ein paar Tipps zur Haltbarkeit und zum Umgang mit Lebensmitteln. 

Grundsätzlich gilt: Vor dem Verzehr von Lebensmitteln, die bereits geöffnet waren, ist deren Qualität immer mit «Augen, Nase, Mund» zu prüfen, bevor sie verwendet oder gegessen werden. 

Milch und Molkereiprodukte: Geöffnete Milchpackungen sind im Kühlschrank in der Regel bis zu drei Tage haltbar. Joghurt, Quark, Käse und Co sind ungeöffnet und ausreichend gekühlt meist einige Tage länger haltbar, als das MHD angibt. Sollten sich Farbe, Konsistenz oder Geschmack verändert haben, ist von einem Verzehr abzuraten.

Eier: Die Lagerung im Kühlschrank bremst die Vermehrung von Keimen, wie insbesondere auch den gefährlichen Salmonellen. Für Speisen mit rohen Eiern wie Tiramisu besser nur ganz frische Eier verwenden. Bei abgelaufenem MHD sollte man Eier allenfalls noch durchgegart verzehren.

Fisch und Fleisch sind sehr empfindlich gegenüber Verderb. Das MHD sollte hier besser nicht ausgereizt werden. Am besten verzehrt man diese tierischen Produkte so frisch wie möglich. Besonders Hackfleisch hält nur unter Schutzatmosphäre verpackt länger als einen Tag und nur bei Temperaturen unter + 2 °C. Häufig ist der Kühlschrank aber auf etwa + 8 °C eingestellt. Mit einem speziellen Kühlschrankthermometer kann man das überprüfen. Die kühlste Zone des Kühlschranks ist meist die Glasplatte über dem Gemüsefach. Für den Transport von frischem Fleisch und Fisch nach dem Einkauf empfiehlt sich eine Kühltasche, gerade in den warmen Sommermonaten. Salami oder Gepökeltes halten sich übrigens etwas länger.

Tiefkühlprodukte sind in der Regel, sofern durchgängig gefroren verwahrt, auch nach Ablauf des MHDs noch verzehrbar. Helle Stellen (Gefrierbrand) kann man wegschneiden. Aufgetautes nicht wieder einfrieren. Insbesondere Fisch und Fleisch möglichst kühl (im Kühlschrank abgedeckt) auftauen und anschliessend gründlich durcherhitzen. Gemüse kann direkt in tiefgekühltem Zustand in den Topf gegeben werden. Frische Lebensmittel, zum Beispiel Kräuter, Brot und Butter, können problemlos eingefroren werden. Sinnvoll ist ein frühzeitiges Einfrieren, dann sind diese Produkte auch beim Wiederauftauen noch frisch.

Konserven: Vollkonserven müssen nicht gekühlt werden und sind mindestens 18 Monate haltbar, häufig deutlich länger. Theoretisch können sie unbegrenzt gelagert werden, selbst Fleischkonserven. Konsistenz, Farbe und Geschmack können allerdings leiden. Vorsicht bei gewölbten Dosen und Deckeln von Gläsern sowie nicht mehr dicht sitzendem Vakuumverschluss – für diese Wölbung können gesundheitsgefährdende Keime verantwortlich sein. Angeknickte oder verbeulte Dosen können an den Knickstellen durchrosten, hier die Innenseite der Dose und den Inhalt sehr kritisch prüfen.

Trockenprodukte: Je weniger Feuchtigkeit ein Lebensmittel enthält, desto besser ist es haltbar, denn die Bedingungen sind schlecht für Keime, die den Verderb fördern. Zucker und Salz beispielsweise, aber auch Essig und Honig – wegen ihres hohen Säure- bzw. Zuckergehaltes - sind nahezu unbegrenzt lagerfähig. Mehl, Nudeln und Reis sind bei guter Lagerung in der Regel wesentlich länger haltbar, als das MHD angibt. Eine Ausnahme bilden Vollkornprodukte. Die Keimlinganteile enthalten Fettsäuren, die ranzig werden können.

Obst und Gemüse: Exotische Südfrüchte wie Bananen oder Orangen, aber auch Tomaten vertragen kühle Temperaturen nicht. Himbeeren, Spinat oder Brokkoli hingegen bewahrt man am besten im Gemüsefach des Kühlschranks auf. Licht und Wärme fördern hier Verderb und Vitaminverlust. Ideal für Äpfel und Kartoffeln sind kühle Vorratskammern.

Quelle: Stiftung Warentest, April 2009: «Nicht gleich wegwerfen»

Oft kann man in einer Packung Naturreis einzelne grüne Körner entdecken. Hierbei handelt es sich um unreife Körner. Diese gelangen in das Produkt, da zur Erntezeit meist nicht alle Körner gleichzeitig vollständig ausgereift sind. Eine Entfernung dieser Körner wäre zu mühsam und zu kostspielig. Diese Körner sind gesundheitlich unbedenklich und verlieren beim Kochen ihre grüne Farbe. Übrigens sind auch in weissem Reis unreife Körner enthalten. Sie fallen hier jedoch nicht auf, weil der Reis geschliffen ist.

Naturreis wird nach der Ernte nur entspelzt und nicht geschält. Er besitzt dadurch noch das Silberhäutchen und den Keimling. Da viele wertvolle Inhaltsstoffe in der Schale sitzen, enthält Naturreis mehr Vitamine und wertvolles pflanzliches Fett als weisser Reis. Beim Kochen benötigt Naturreis mehr Wasser und hat eine längere Kochzeit. Im Geschmack ist er kräftiger und hat mehr Biss. Bei der Lagerung ist er empfindlich gegen Licht und Wärme.

Erdnüsse sind Hülsenfrüchtler und zum Beispiel mit der Erbse verwandt. Auf die Zugehörigkeit zu den Hülsenfrüchten weist auch der englische Name «peanut» = «Erbsennuss» hin. Die Frucht der Erdnuss ist botanisch eine Hülse, keine Nuss.

Alnatura deklariert stets präzise alle Zutaten auf der Zutatenliste. Erdnüsse zählen zu den deklarierungspflichtigen Zutaten und müssen generell auf Produkten deklariert werden, sofern sie als Zutat zugegeben werden.

Der Hinweis «Kann Spuren von.... enthalten», bezieht sich auf die unabsichtliche Übertragung von Spuren. Denn bei der Herstellung kann es oft nicht vermieden werden, dass durch Produkte, die ebenfalls auf den Anlagen verarbeitet werden, Spuren übertragen werden.

Die Etiketten werden in regelmässigen Abständen überarbeitet. Sofern uns eine mögliche Übertragung von z. B. Nussspuren bekannt ist, finden Sie einen entsprechender Hinweis auf dem Etikett vermerkt. Ein Hinweis auf «Nussspuren» schliesst Erdnüsse nicht ein. Erdnussspuren sind separat erwähnt. Geringste Spuren von Erdnüssen/Nüssen können jedoch generell nicht immer zu 100 % ausgeschlossen werden, auch wenn kein entsprechender Hinweis auf der Verpackung steht.

Bei niedrigeren Temperaturen (z.B. im Kühlschrank) kann Öl fest oder flockig werden. Wird es danach wieder wärmeren Temperaturen ausgesetzt, kehrt es in seine ursprüngliche Form zurück.

In Europa wird Olivenöl in verschiedene Qualitätsstufen (Güteklassen) eingeteilt. Bei Olivenöl, das die Bezeichnung "extra nativ" trägt, handelt es sich um die höchste Qualitätsstufe. Das Öl wird schonend durch mechanische Pressung (sog. Kaltpressung) hergestellt. Bei der sensorischen Prüfung darf dieses Olivenöl keinen Fehlgeschmack haben. Typische Geschmacksmerkmale von Olivenöl der höchsten Qualitätsstufe sind ein fruchtiger, leicht scharfer und leicht bitterer Geschmack. Zudem muss ein Olivenöl dieser Güteklasse verschiedene chemische Parameter erfüllen. Hierzu zählt beispielsweise, dass der Gehalt an freien Fettsäuren unter 0,8% liegen muss. Freie Fettsäuren sind unerwünschte Inhaltsstoffe und können in höherer Konzentration einen sauren Geschmack verursachen.

Bei den Alnatura Olivenölen handelt es sich um Öle der höchsten Qualitätsstufe (extra nativ).

Palmfett (auch Palmöl genannt), wird aus den ölhaltigen Früchten der in Asien, Afrika und Lateinamerika beheimateten Ölpalme gewonnen. Die kleinen orangeroten Früchte werden vor dem Pressen mit Dampf sterilisiert, um pflanzeneigene Enzyme, die das Fett in die Bestandteile Glycerin und freie Fettsäuren spalten, zu inaktivieren. Um das Fett vielseitig einzusetzen, werden nach der Pressung Farb-, Geschmacks- und Geruchsstoffe entzogen. Durch den hohen Anteil (44 %) an Palmitinsäure liegt der Schmelzpunkt zwischen 36 °C und 38 °C.

Palmöl (Synonym Palmfett) ist ein pflanzliches, von Natur aus festes Fett. Es wird aus den Früchten der Ölpalme gewonnen und unter anderem bei der Lebensmittelherstellung verarbeitet. Vor allem Lebensmittel, für die eine gute Streichfähigkeit notwendig ist, enthalten Palmfett (zum Beispiel Margarine, Schokocremes, aber auch Produkte wie Kekse). Auch in Kosmetika, Waschmitteln,  Kerzen und zahlreichen anderen Produkten wird Palmfett verarbeitet. Da die Früchte der Ölpalmen im Vergleich zu anderen Ölfrüchten den höchsten Flächenertrag haben, wird Palmöl zunehmend auch als sogenanntes Bio-Diesel (vergl. Frage "Bio-Diesel und Bio-Palmöl: Ist das das Gleiche?") für Fahrzeugmotoren eingesetzt. Staatliche Förderprogramme in vielen Ländern unterstützen diesen Trend.

 Rund 85 Prozent der weltweit benötigten Mengen stammen aus Indonesien und Malaysia. Nur ein geringer Anteil des weltweit erzeugten Palmöls wird für die Lebensmittelherstellung verwendet. Weniger als ein Prozent des global verwendeten Palmöls wird in Bio-Qualität gewonnen, es stammt hauptsächlich aus Brasilien und Kolumbien.

Palmfett gewährleistet  vor allem die Streichfähigkeit von Produkten, wie sie gerade für Margarine, Schokocremes oder andere Brotaufstriche erforderlich ist. Palmfett ist darüber hinaus – neben Kokosfett - das einzige pflanzliche Fett, das bei Zimmertemperatur eine feste Konsistenz aufweist. Durch diese Eigenschaft ist es für Produkte geeignet, für die sonst ein gehärtetes Fett eingesetzt werden müsste. Häufig werden wir gefragt, warum nicht anstelle von Palmfett Butter in Produkten eingesetzt wird. Gegenüber Butter hat Palmfett einen grossen Vorteil: Es ist sehr lange haltbar, d. h. Palmfett wird nicht so schnell ranzig. Und: Butter ist tierischen Ursprungs und kommt damit für immer mehr Konsumenten, die sich vegan ernähren, nicht in Frage. Ein weiterer Vorteil von Palmfett: Es ist geschmacksneutral, anders als zum Beispiel Kokosöl, das meist eine eigene Geschmacksnote mitbringt. Weil Palmfett besonders hitzestabil ist, eignet es sich sehr gut zum Backen, Braten und Frittieren.

Die wesentlichen Unterschiede bei der Erzeugung von Bio-Palmöl und konventionellem Palmöl sind: 

Bio-Ölpalmen werden auf bereits zuvor landwirtschaftlich genutzten Flächen angebaut.
Die Alnatura Herstellerpartner beziehen ihr Bio-Palmöl zum allergrößten Teil aus dem Norden Kolumbiens. Die dortigen Plantagen wurden ausschließlich auf Flächen angebaut, die bereits vorher landwirtschaftlich (meist als Weideflächen) genutzt wurden. Damit wird sichergestellt, dass kein Urwald oder Primärwald vernichtet wird. 

Der Bio-Ölpalmenanbau trägt zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und der Artenvielfalt bei. 
Im ökologischen Palmöl-Anbau ist der langfristige Erhalt der Bodenfruchtbarkeit ein zentraler Aspekt. Die Düngung mit natürlichen Komponenten steht dabei im Vordergrund: Kompost (aus Ernteresten und unter Umständen in einer Mischung mit Viehdung), natürliches Sulfat, Magnesium und Kalium aus nicht-synthetischen Quellen. Die permanente Bodenbedeckung spielt eine wichtige Rolle. So wird Erosion aber auch unerwünschte Wasserverdunstung vermieden und eine natürliche Fixierung von Stickstoff durch Leguminosen ermöglicht. Die Regulierung des Beikrauts erfolgt rein mechanisch per Machete. Zur Eindämmung von Krankheiten und Schädlingen werden ausschließlich natürliche Mittel verwendet, zum Beispiel Nutzinsekten, natürliche Pilze oder Bakterien.

Die Produzenten von Bio-Palmöl übernehmen soziale Verantwortung für ihre Mitarbeiter und Bauern. 
Daabon Organic aus Kolumbien ist der führende Bio-Palmölproduzent. Seit 1994 beliefert dieses Familienunternehmen die deutsche Bio-Branche, auch die meisten Alnatura Herstellerpartner. Daabon zahlt seinen Mitarbeitern Löhne, die über dem Mindestlohn liegen. Die Kleinbauern, die auf eigenen Flächen Ölpalmen im Auftrag von Daabon kultivieren, haben mit Unterstützung von Daabon sogenannte Alianzas (Gemeinschaften) gegründet, die für sie von hoher wirtschaftlicher und sozialer Bedeutung sind. Daabon bringt sich durch Abnahmegarantien und verschiedenste soziale Engagements (u. a. Schulen, medizinische Zentren) in die Kooperation mit den Alianzas ein. Seit 1992 ist Daabon ECOCERT bio-zertifiziert.

Bislang ist dies nur in wenigen Fällen möglich. Palmfett vereinigt so viele positive Eigenschaften wie kein anderes pflanzliches Fett. Einen Brotaufstrich, der sich nicht streichen lässt, möchte niemand haben. Manche Produkte wie Kekse könnten auch mit Butter hergestellt werden, doch wollen viele Kunden keine tierischen Fette, auch kann das Produkt schneller ranzig werden. Dennoch prüfen wir bei jeder Produktentwicklung, ob in den Rezepturen statt Palmfett andere Fette verwendet werden können.

Nein. Die Ölpalm-Plantagen wachsen nur auf bereits vorher landwirtschaftlich genutzten Flächen, d. h. kein Wald muss den Ölpalmen weichen. Damit wird die bestehende Artenvielfalt erhalten und teilweise sogar erhöht. Ein weiterer Aspekt: Orang-Utans leben ausschliesslich in Indonesien. Die mit Abstand grössten Mengen an Bio-Palmöl stammen jedoch nicht aus Indonesien, sondern aus Südamerika.

Nein. Die Vorsilbe "Bio-" in Bio-Diesel wird in einem anderen Zusammenhang genutzt: Im Gegensatz zu den fossilen Ausgangsmaterialien für die Treibstoff-Herstellung (Erdöl und Erdgas) werden für Bio-Diesel nachwachsende, d.h. pflanzliche Rohstoffe genutzt. "Bio-" weist hier nur auf den Zusammenhang mit der pflanzlichen Materie hin. Es sagt nicht aus, dass die Rohware für Bio-Diesel nach den Methoden des ökologischen Landbaus produziert worden ist.

 Auch in Deutschland wird Bio-Diesel, vor allem aus Raps, aber auch aus Palmöl, hergestellt. Hintergrund: Die EU hat beschlossen, bis 2020 sieben Prozent ihres Treibstoffverbrauchs durch nachwachsende Rohstoffe zu decken. Auch für Super-Kraftstoff werden Pflanzen angebaut. Super enthält fünf bzw. zehn Prozent (E10) Ethanol, dieses wird aus Mais, Zuckerrohr oder Weizen gewonnen.

Beide Zuckerarten werden aus Zuckerrohr hergestellt. Diese tropische Graspflanze wächst in tropischem Klima und wird bis zu 7 m hoch.

Für Vollrohrzucker wird das Zuckerrohr ausgepresst, gefiltert und zu Sirup eingekocht. Diese Masse wird nach dem Abkühlen vermahlen und in keiner Weise weiter behandelt. Vollrohrzucker enthält alle Mineralstoffe des Zuckerrohrsaftes und hat einen recht starken Eigengeschmack, der an Melasse oder Karamell erinnert. Besonders gut schmeckt Vollrohrzucker als Zutat für dunkle Gebäcke, Milchreis, Kaffee und Tee.

Der Alnatura Rohrohrzucker hingegen ist ein heller Zucker. Er wird etwas anders hergestellt. Das Zuckerrohr wird ausgepresst, der entstehende Saft eingedickt und mit Zuckerkristallen geimpft. Es bilden sich Zuckerkristalle, die dann noch braun sind, da Melasse anhaftet. Diese Zuckerkristalle werden einmal mit Wasser gewaschen, abzentrifugiert und getrocknet. Es entsteht der helle Rohrohrzucker.

Der in Deutschland übliche Zucker ist ein Rübenzucker, der aus heimischen Zuckerrüben gewonnen wird. Er wird mehrfach raffiniert, das Endprodukt ist der rein weisse Kristallzucker, den wir kennen.

Die Weintrauben für die Alnatura Rosinen werden mit der Hand geerntet und vor Ort in der Sonne getrocknet. Bei schlechter Witterung erfolgt die Trocknung in Wärmekammern bei 40°C. Im Verarbeitungsbetrieb werden die Rosinen mehrfach gewaschen, grössensortiert und handverlesen um Fremdkörper zu entfernen. Alnatura Rosinen werden mit einer sehr geringen Menge pflanzlichem Öl versetzt (meist Sonnenblumen- oder Baumwollsaatöl), um ein Zusammenkleben zu verhindern.

Lebensmittel, die unter Schutzgasatmosphäre gelagert oder verpackt werden, sind vor Verderb und anderen unerwünschten Veränderungen geschützt. Ihre Haltbarkeit wird verlängert. Bevorzugt werden die Gase Stickstoff und Kohlendioxid eingesetzt. Beide Gase sind Bestandteile der Atemluft; allein eingesetzt unterbinden sie Leben und Stoffwechsel von Organismen.

Der Entzug von Luft verhindert die Vermehrung von bestimmten Bakterien, Schimmelpilzen und Schadinsekten. Beim Verpacken unter Schutzgas wird die Luft in der Verpackung durch ein anderes Gas oder einen Gasmix ersetzt.

Diese Gasatmosphäre verlangsamt den Stoffwechsel im fertigen Produkt auf eine sehr niedrige Stufe. So ermöglicht das Verpacken unter Schutzgas die Lagerung verderblicher Waren für einen längeren Zeitraum. Nährwert und Geschmack des Produktes bleiben erhalten und der Abbau von Vitaminen wird verhindert.

Seitan ist ein fernöstliches Verarbeitungsprodukt aus Weizen, dass wegen seines hohen Eiweissgehalts einen wichtigen Bestandteil in der makrobiotischen Ernährung darstellt. Er besteht aus den Eiweissbestandteilen Gliadin und Glutenin, die über einen physikalischen Prozess aus dem Getreidekorn isoliert werden. Seitan hat eine fleischähnliche Konsistenz, enthält kein Cholesterin und fast kein Fett.

Zur Herstellung von Seitan werden Vollkornweizenmehl und Wasser in warmem Wasser geknetet, wobei die im Getreide enthaltene Stärke und Kleie ins Wasser abgegeben werden. Das milchig-trübe Wasser wird abgeschöpft und der Prozess einige Male wiederholt, bis eine zusammenhängende, gummiähnliche Masse entstanden ist. Zur Geschmacksbildung wird die Masse in einem Fond aus Wasser, Sojasauce, Algen und verschiedenen Gewürzen kurz gegart.

Mit dem aus dem Italienischen übernommenen Attribut «semolato» werden Nudeln aus Hartweizen bezeichnet, dessen Ausmahlprodukt neben dem Mehlkörper auch noch einen mineralischen Anteil aus den Schalen, also dem vollen Korn, enthält. Wird Hartweizen ausgemahlen wie Weissmehl, enthält das Produkt nur noch den Mehlkörper und keine mineralischen Anteile mehr. Daraus gefertigte Nudeln sind mit dem Attribut «semola» versehen. Hartweizen liefert übrigens immer nur Griess, egal wie fein vermahlen. Die meisten Alnatura Nudelsorten bieten wir als Vollkorn- sowie Semolatovariante an.

Die Alnatura Sojadrinks sind aus ökologisch erzeugten Sojabohnen hergestellte pflanzliche Getränke. Sie werden schonend verarbeitet, um die wertgebenden Inhaltsstoffe weitestgehend zu erhalten. 

Während der Wachstumsphase der Sojabohne können sich natürlicherweise durch die Sorte und Anbaubedingungen (Bodenbeschaffenheit, Klima, Witterungsbedingungen usw.) Schwankungen in der Zusammensetzung der Hülsenfrucht ergeben. Diese Unterschiede wirken sich gelegentlich auch auf den fertigen Sojadrink aus. So kann es beispielsweise bei einer bestimmten Eiweisszusammensetzung zu einer leichten Flockenbildung kommen. 

Insbesondere beim Sojadrink Calcium treten diese Flocken durch Zusammenlagerung von Eiweiss-Partikeln, Fett und Calcium gelegentlich auf. Hierbei handelt es sich jedoch um ein rein optisches Phänomen und nicht um einen Verderb des Produktes. Die Flocken lösen sich meist durch kräftiges Schütteln des Drinks wieder auf. Da wir in unseren Sojadrinks auf Emulgatoren oder ähnliche Hilfsmittel verzichten, lässt sich die Bildung dieser Flocken leider nicht immer vollständig verhindern.

Alnatura Sonnenblumen- und Rapsöl werden besonders schonend durch kalte Pressung aus ökologisch angebauten Rohstoffen gewonnen. Unsere Hersteller verzichten dabei auf die sogenannte Desodorierung, bei der die Öle unter Druck mit Wasserdampf versetzt werden, um unerwünschte Geschmacks- und Geruchsstoffe zu entfernen. Alnatura Sonnenblumen- und Rapsöl schmecken daher besonders kräftig nach ihren Herkunftsfrüchten – das Sonnenblumenöl zeichnet sich durch einen typischen, leicht nussigen Geschmack aus, das Rapsöl weist ein ausgewogen saatiges Aroma auf.

Dieser Hinweis auf den Verpackungen der Alnatura Produkte ist wichtig für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien. Hingewiesen wird auf das mögliche Vorhandensein von geringen Spuren solcher Lebensmittel, von denen man weiss, dass sie für Unverträglichkeiten oder sogar Allergien verantwortlich sein können. Dabei handelt es sich nicht um Zutaten, sondern vielmehr um aus den verschiedensten technischen Gründen nicht sicher auszuschliessende Spuren. Sobald ein Lebensmittel als Zutat eingesetzt wird, steht es in der Zutatenliste, die auf jedem verpackten Lebensmittel angegeben ist. 

Während des Produktionsprozesses eines Lebensmittels kann es zu einer unbeabsichtigten, aber technisch nicht vermeidbaren Übertragung von Spuren anderer Lebensmittel kommen. Zum Beispiel, wenn andere Lebensmittel in denselben Räumen oder auf denselben Anlagen produziert werden. Auch aus der landwirtschaftlichen Erzeugung können solche Spuren stammen: Bei Getreide beispielsweise kann sogenannter Durchwuchs stattfinden, d. h. einige Pflanzen der im Vorjahr auf der Fläche angebauten Frucht reifen ebenfalls heran und werden bei der Ernte mit erfasst. Oder die Spuren gelangen in Getreidereinigungs- und Trocknungsanlagen in das Erntegut. 

Die Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung nennt vierzehn Lebensmittel beziehungsweise Lebensmittelgruppen, die potenziell als Verursacher von Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien gelten. Dazu gehören unter anderem glutenhaltige Getreide und Erzeugnisse daraus, Milch und Molkereiprodukte oder auch Eier und deren Erzeugnisse. Sofern diese Lebensmittel Zutat eines Produktes sind, kann man das dem Zutatenverzeichnis entnehmen - auch sofern es sich um Bestandteile einer gemischten Zutat handelt, z. B. Senf in einer Gewürzmischung.

Tofu stammt ursprünglich aus der japanischen und chinesischen Küche. Es ist ein rein pflanzliches Produkt, das aus Sojabohnen hergestellt wird. 

In China verwendete man für die Gerinnung gereinigten Gips (Calciumsulfat - shi-gao), der in den Bergen Chinas abgebaut wurde. In Japan wurde die Gerinnung mit einem Meerwasserauszug (Magnesiumchlorid - Nigari) erreicht. Später verwendeten die Japaner ebenfalls Calciumsulfat, teilweise in Verbindung mit Magnesiumchlorid.

Sojabohnen werden gereinigt und über Nacht eingeweicht. Anschliessend werden sie gemahlen und in Dampfdrucktöpfen aufgekocht. Nach dem Kochen werden die Schalen- und Faserstoffe ausgesiebt. Die so gewonnene Sojamilch wird mit dem Gerinnungsmittel versetzt und ausgemolkt. Die eiweissreiche Substanz wird so von der wässrigen Molke getrennt. Der verbleibende Eiweisskuchen wird abgepresst. Mit druckregulierbaren Pressstempeln lässt sich Einfluss auf die Konsistenz des Produktes nehmen. Nach dem Pressen wird der Tofu in Blöcke geschnitten und in frischem Wasser gekühlt.

Chinesischer Tofu hat eine eher feste Beschaffenheit. Er wird gerne angebraten und in die klassische Chinapfanne eingearbeitet. Japaner hingegen bevorzugen traditionell einen weicheren Tofu für den Verzehr in Suppen oder manchmal sogar eisgekühlt oder nur leicht angewärmt mit etwas Sojasosse. In Deutschland wird im Allgemeinen fester Tofu bevorzugt, der sich zum Braten, Frittieren oder als Beilage eignet. 

Bei den getrockneten Feigen, Aprikosen, Datteln und Pflaumen handelt sich um Trockenfrüchte, die einen hohen Fruchtzuckergehalt haben. Da die Alnatura Trockenfrüchte unbehandelt sind, kann es bei diesen zu einer Auszuckerung kommen, die sich als weisslicher Belag auf den Früchten zeigt. Dieses Merkmal ist eher als Qualitätszeichen zu bewerten und stellt keine Beeinträchtigung des Produkts dar.

Das Alnatura Mehl wird in grossen Mühlen sehr langsam gemahlen, dadurch entsteht weniger Reibungswärme, als z.B. bei der Verwendung von Haushaltsmühlen. Reibungswärme führt zu vermehrter Oxidation der getreideeigenen Fettsäuren, das Mehl wird schneller alt und ranzig.

Ob grün, gelb oder orange – die Farbe von Zitrone, Orange und Co. hat nichts mit deren Reifegrad zu tun und hat keinerlei Einfluss auf ihren Geschmack. Im Herbst trifft man eher die grünen Varianten im Bio-Laden an. Warum? Erst, wenn es nachts schon richtig kalt ist und frostet, wird das Chlorophyll in der Schale abgebaut und die gelb-orangenen Carotinoide kommen mehr zur Geltung – die Zitrusfrucht wird gelb bzw. orange. Im Spätsommer und Herbst sind die Nächte in den Zitrus-Anbauländern noch mild und die Zitrusfrucht bleibt grün. Und weil man im ökologischen Landbau zugunsten der Naturbelassenheit auf den Einsatz des Reifehormons Ethylen verzichtet, findet man die Zitronen dann auch genau so im Laden.

 

Wissenswertes zum Alnatura Sortiment

Carrageen ist ein für die Verwendung in Bio-Lebensmitteln zugelassener Zusatzstoff (E 407), der aus Rotalgen gewonnen wird. Einsatz findet der Mehrfachzucker als Gelier- und Verdickungsmittel, zum Beispiel in Milchprodukten und Desserts.

Die physiologische Wirkung von Carrageen ist nach derzeitigem Kenntnisstand umstritten: Zwar handelt es sich um einen Ballaststoff, der vom Körper nicht aufgenommen, sondern nahezu unverändert ausgeschieden wird. In Tierversuchen konnte bei großen Aufnahmemengen jedoch eine Beeinflussung des Immunsystems nachgewiesen werden. 

Grundsätzlich möchte Alnatura so wenig Zusatzstoffe wie möglich verwenden. Aus Gründen des Produktschutzes, der Konsistenz oder Produktionstechnik ist dies jedoch nicht immer möglich. Carrageen wird in Alnatura Produkten nicht verwendet.

Es war für unseren Herstellerpartner eine besondere Herausforderung, die Alnatura Soja-Desserts ohne Carrageen zu entwickeln.

Die Gewürze in Alnatura-Produkten werden nicht bestrahlt, ionisierende Strahlung ist bei der Herstellung von Öko-Produkten verboten. Die Gewürze werden ausschliesslich durch Trocknung haltbar gemacht.

Gelegentlich können im Alnatura Hafer-Drink Flöckchen auftreten. Diese entstehen durch Zusammenlagerungen von Ballaststoffen, Fett und Eiweiss. Durch kräftiges Schütteln des Drinks (wie auf der Verpackung angegeben) lösen sich die Flöckchen wieder auf. Die Flöckchen sind gesundheitlich vollkommen unbedenklich und eine natürliche Begleiterscheinung. Ein Verderb wäre an einem abweichenden Geruch und Geschmack erkennbar.

Nur ein Teil des Bedarfs kann aus heimischer Produktion gedeckt werden. Die klimatischen Bedingungen in Übersee sind oft geeigneter, da sie mehrere Ernten pro Jahr erlauben.

Die EU- Regeln für Ökolandbau gelten auch für Honigimporte aus Übersee, die Abnahme von Honig aus diesen Ländern bietet nachhaltige Zukunftsperspektiven für die Erzeuger. 

Die Kräuter in Alnatura-Produkten werden nicht bestrahlt, ionisierende Strahlung ist bei der Herstellung von Öko-Produkten verboten. Die Kräuter werden ausschliesslich durch Trocknung haltbar gemacht.

Das in den Alnatura Babymilchbreien eingesetzte Milchpulver wird auf Kuhmilchbasis hergestellt, ist aber kein normales Milchpulver, sondern entspricht in der Zusammensetzung weitgehend der Folgemilch 2.

Weltweit gibt es nur zwei Bio-Palmöl-Produzenten, die die Bio-Branche mit ausreichend und konstanten Mengen versorgen: Agropalma aus Brasilien und Daabon Organic aus Kolumbien. Unsere Herstellerpartner verwenden zum größten Teil Palmfett von Daabon Organic. Dieses Familienunternehmen ist seit 1992 bio-zertifiziert. Die Bio-Plantagen entsprechen den Anforderungen an eine ökologische und soziale Wirtschaftsweise und werden von den internationalen Bio-Zertifzierern als sehr gut bewertet.

Nein. Der ökologische Ölpalmen-Anbau schliesst die Rodung von Primär- oder Urwäldern aus. Das ist auch einer der Gründe, weshalb der Bio-Anteil von Palmöl nicht beliebig ausgedehnt werden kann. Der Palmöl-Lieferant unserer Herstellerpartner kultiviert Ölpalmen nur auf solchen Flächen, die vorher bereits landwirtschaftlich genutzt wurden (meist als Weideland). Zusätzlich zu den regelmässigen Kontrollen der Zertifizierungsstellen überprüfen unsere Herstellerpartner direkt vor Ort, dass diese Anforderungen eingehalten werden.

Zunächst wird der Reis vermahlen und mit Wasser gemischt. Durch die Zugabe natürlicher Enzyme werden die langkettigen Kohlenhydrate aus der Reisstärke zu kurzkettigen Kohlenhydraten (z. B. Malzzucker und Traubenzucker) umgewandelt. Dadurch entsteht eine natürliche und produkteigene Süsse des Reisdrinks ohne Zugabe von Zucker.

Vor der Abfüllung in die Verpackung wird der Drink wenige Sekunden lang erhitzt, um ihn haltbar zu machen. Durch diese schonende Verarbeitung bleiben die im Reis enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe weitgehend erhalten.

Neben anderen Faktoren ist auch die Dauer der Fermentation für den Geschmack wichtig. Der Reisdrink wird umso süsser, je länger die Fermentation dauert, und zwar aufgrund der steigenden Menge an kurzkettigen Kohlenhydraten, die während der Fermentation entsteht. Wir wählen eine Fermentationszeit, mit der unser Reisdrink eine ausgewogene Süsse erhält.

Soweit möglich bevorzugen wir bei der Auswahl unserer Produkte heimische bzw. europäische Ware. Allerdings sind nicht immer die von uns benötigten Mengen in der von uns benötigten Qualität verfügbar.

China gehört zu den grössten Sonnenblumenkernproduzenten der Erde. In Mitteleuropa werden Sonnenblumen hauptsächlich zur Ölproduktion angebaut und verarbeitet. Diese Sorten schmecken anders, weniger gut als die grossfrüchtige chinesische Ware.

Bio-Ware, die aus einem Drittland in die Europäische Union eingeführt wird, muss den Anforderungen der EG-Öko-Verordnung genügen. Das bedeutet, die Ware muss nach gleichwertigen Regeln erzeugt und nach einem gleichwertigen Kontrollverfahren kontrolliert worden sein. Die Kontrolle erfolgt vor Ort und wird von international akkreditierten Zertifizierungsorganisationen (wie z.B. Skal, Ecocert, IMO) durchgeführt. Die Bauern, ihre Zulieferanten (für Saatgut etc.) und die Flächen werden kontrolliert. Zusätzlich lassen wir, wie auch unser Hersteller, die Ware z. B. auf Rückstände analysieren.

Für die Herstellung eines Glases Alnatura Tomatensauce Klassik werden ca. 1,5 kg frische Flaschentomaten verarbeitet.

Immer wieder erreichen den Alnatura Verbraucherservice Anfragen von Kunden, die in Sorge sind, dass in der Vegetarischen Bolognese Fleisch enthalten ist. Die Verunsicherung dieser Kunden können wir sehr gut nachempfinden, da die Sauce tatsächlich sehr ähnlich wie das Original mit Fleisch schmeckt.

Wir können jedoch alle Vegetarier beruhigen: Der Hersteller unserer Tomatensaucen produziert in seinem Betrieb ausschließlich vegetarische Produkte. Eine Vermischung mit fleischhaltigen Saucen bzw. die Abfüllung von Fleischstücken in der Alnatura Vegetarischen Bolognese kann somit sicher ausgeschlossen werden. Als Fleischersatz verwenden wir für diese Tomatensoße ein Sojaeiweißerzeugnis, da es sowohl in der Struktur als auch im Aussehen Fleisch sehr ähnlich ist. Dies lassen sich auch überzeugte Fleischesser gerne schmecken.

Nach der Ernte werden die Früchte teilweise geschält, geschnitten und entsteint. Alle Alnatura Trockenfrüchte sind frei von Konservierungsstoffen und ungeschwefelt.

 Grundsätzlich werden die Alnatura Trockenfrüchte in der Sonne getrocknet, danach gewaschen, von Verunreinigungen befreit und nochmals getrocknet. Bei schlechter Witterung erfolgen diese abschliessenden Trockenschritte in Wärmekammern bei 40°C. Dies gilt insbesondere für Aprikosen, Feigen und Rosinen.
 Alnatura Pflaumen werden in Backöfen bei höheren Temperaturen getrocknet. Dadurch bildet sich der typische Backpflaumengeschmack. Ebenfalls in Öfen trocknen die Alnatura Apfelringe, Ananasstücken (beide bei Temperaturen unter 40°) sowie Apfelchips und Mangostücke (bei Temperaturen bis zu 70 °C). Alnatura Bananenchips werden in Kokosöl frittiert und in einen dünnflüssigen Sirup aus Rohrohzucker und Honig gedippt.

 Den Rosinen wird pflanzliches Öl zugesetzt um ein Zusammenkleben zu verhindern.

 Aprikosen, Datteln, Feigen, Pflaumen oder Rosinen werden zum Teil auch für einige Zeit tiefgefroren. Dies wirkt sich unter anderem günstig auf die Haltbarkeit, Farbe und das Vermeiden eines möglichen Schädlingsbefalls aus.