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Thema des Monats März: Superfoods

Als Superfoods bezeichnet man Lebensmittel, die überdurchschnittlich viele sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine oder Mineralien enthalten und sich durch eine hohe Nährstoffdichte auf kleinem Raum auszeichnen.

Die kleinen Kraftpakete sind pflanzlichen Ursprungs. Neben Beeren, Früchten, Gemüse und Kräutern gibt es auch Samen oder Nüsse, die sich durch ihre besonderen Inhaltsstoffe als Superfood qualifizieren. Superfoods müssen dabei nicht aus fernen Ländern stammen, auch heimische Gewächse wie Aronia, Leinsamen oder Sanddorn können Superfoods sein. Superfoods sollten unter möglichst naturbelassenen Bedingungen wachsen können – je besser sie vor der Ernte ausreifen, desto höher ist ihr Nährstoffgehalt. Da mit jedem Verarbeitungsschritt der Gehalt an den wertvollen Stoffen abnimmt, gilt: je näher am Ursprungsprodukt desto besser. Wir stellen Ihnen ein paar Superfoods vor:

Matcha

Das leuchtend grüne Matcha ist eine besondere, fein pulverisierte Form des grünen Tees. Im Gegensatz zu den meisten grünen Teesorten wächst Matcha im Schatten und bekommt so eine natürliche Süsse und die kräftige Farbe. Neben Chlorophyll enthält Matcha auch Koffein. In 100 Millilitern stecken etwa 29 Milligramm.

Kurkuma

Kurkuma ist ein Mitglied der Ingwer-Familie und wird in Asien, Indien und China angebaut. Die Wurzeln der Pflanze werden nach der Ernte getrocknet und dann zu dem leuchtend gelben, feinen Pulver mit dem ingwerähnlichen Geschmack vermahlen. Kurkuma ist eine der Zutaten von Curry-Mischungen und verleiht diesen ihre typische Farbe.

Açai

Die kleine Superbeere wächst auf hohen Palmen im Amazonasgebiet und wird dort schon seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel verwendet. Açai-Beeren bestehen zu 90 Prozent aus einem Kern, essbar ist aber nur die Haut. Diese wird nach der Ernte püriert und enthält neben Antioxidantien, Vitaminen und Mineralien auch essentielle Fettsäuren wie beispielsweise Linolsäure. Der leicht herbe Geschmack passt ausgezeichnet zu süssem Obst und lässt sich in Smoothies, süssen Speisen oder Getränken verwenden. 

Chia

Die kleinen Samen der Wüstenpflanze waren bei den Maya und Azteken besonders beliebt – ihr Name bedeutet bei den Mayas "Kraft und Stärke". Die Samen quellen in Wasser oder anderen Flüssigkeiten stark auf und können aufgrund dieser Eigenschaft auch als Ei-Ersatz verwendet werden. Chia-Samen können vielfältig verwendet werden – in Brot, Müslis, Aufstrichen, Smoothies und vielen mehr. Die tägliche Aufnahme darf 15 Gramm nicht übersteigen.

Goji

Die Goji-Beere wächst am Gemeinen Bocksdorn, einem ursprünglich aus China stammenden Strauch der sich inzwischen als Kulturpflanze auch nach Asien, Europa, Nordafrika und Australien ausgebreitet hat. Die zarten Beeren schmecken wie eine Mischung aus Cranberry und Kirsche und eignen sich getrocknet als Snack, im Müsli oder auch als Tee.

Aronia

Aronia-Sträucher stammen ursprünglich aus Amerika, werden aber auch in der Schweiz angebaut. Ihre schwarzen Beeren sind erbsengross und können ab Mitte August bis Oktober geerntet werden. Sie werden getrocknet oder zu Saft verarbeitet.

Kakao

Kakao schmeckt nicht nur in Schokolade lecker, sondern ist auch ein traditionelles Superfood in den Kulturen der Azteken und Mayas. Die Bohnen werden fermentiert und können ganz, als Bruch (Nibs) oder Pulver verwendet werden.

Moringa

Moringa oleifera – der ursprünglich aus Nordindien stammende Baum heisst nicht ohne Grund Meerrettichbaum: Durch den hohen Gehalt an Senfölglykosiden riechen seine Wurzeln nach Meerrettich und seine Blätter haben einen typisch scharfwürzigen Beigeschmack. Die Bäume sind heute auch in Asien, Afrika und Lateinamerika verbreitet. Seine Blätter werden z.B. in der ayurvedischen Lehre als Alleskönner im Alltag eingesetzt. Gerieben finden sie Verwendung in Shakes, grünen Smoothies, Bratlingen aber auch Eintöpfen oder Curry-Gerichten.

Baobab

Baobabpulver kommt aus der Frucht des Affenbrotbaumes, dieser wird auch Baum des Lebens genannt. Die Rinde, Blätter und Früchte des Baumes werden in vielen traditionellen Rezepten verwendet. Der angenehme Geschmack nach Karamell und Birne passt besonders gut zu Smoothies, in süsse Gebäcke und Obstsalate.