Navigation

Mein Bio, meine Region.

ZOBO - One love - one heart - let's get together and feel all right!

Ysa Yaheya nennt ihren Mann Fabian Brunner liebevoll „einen verrückten Professor“. Er wiederum ist sich sicher, dass es ohne Ysa - das Organisationstalent - die Limonaden-Manufaktur ZOBO in dieser Form nicht geben würde. Die beiden lernten sich 2012 an einem Konzert in Zürich kennen, verliebten sich und sind seit 2013 auch geschäftlich ein Dreamteam.

Handwerkkunst zum Trinken

An der Goldküste in Feldmeilen steht Ysa und Fabians kleine, feine Produktionsstätte. Paletten und Flaschen türmen sich bis zum Vordach. An der Eingangstüre kleben sechs Etiketten im handgeschriebenen Retrostil: Sorrel, Ginger, Citro, Orange, Cider, Ginger Beer. Das Sortiment von ZOBO. ZOBO, so heissen die Hibiskus-Blüten in Nigeria. Der Musiker Fabian hatte ein paar Jahre in Jamaika gelebt und dort nicht nur den Reggae, sondern auch ein spezieller Hibiskusdrink geliebt. Zurück in Zürich suchte er nach einem ähnlichen Geschmackserlebnis. Vergebens. Also begann er in Ysas Küche im Zürcher Kreis Sieben selber zu tüfteln. „Ich kam oft am Abend nach Hause und wirklich jedes saubere Glas war mit einer Flüssigkeit gefüllt“, erzählt Ysa lachend.

Gemeinsames Abenteuer

In ihrer Manufaktur wird alles von Hand gemacht. Montags wird in einem 150 Liter Topf aufgekocht: Ingwer, Hibiskus oder Limettensaft, Rohzucker und Gewürze. Der Rest der Woche wird abgefüllt, pasteurisiert und etikettiert. Pro Tag rund 2150 Flaschen. Im easy Takt von Reggae-Musik aus dem Lautsprecher vom Fenstersims. Auch sonst ist ZOBO sehr musikalisch: Von jeder verkauften Flasche gehen 10 Rappen in den ZOBO Musik-Fonds zur Förderung lokaler Künstler.  

Sogar die Essenzen seiner Limonaden macht Fabian Brunner selber. Ideen findet er unter anderem aus alten Apothekern Rezeptbücher. Er pröbelt so lange rum, bis Ysa und er sich einig sind; Ja – das schmeckt. Manchmal ist Fabian ein bisschen betrübt, dass er nicht jeden tollen Duft oder Geschmack, der ihm über den Weg läuft, in die Flasche bringt. Aber solche Schwierigkeiten treiben ihn auch an. So ganz abschalten, das fällt ihm jedoch schwer. Es passiert, dass er selbst in den Ferien eine Frucht entdeckt, die sofort kauft und noch im Hotelzimmer testet, ob sich der Geschmack zu einer Essenz umwandeln lässt. Dabei ist Bio-Qualität immer eine Selbstverständlichkeit.

Das Paar blickt stolz zurück auf den Weg, den es in den letzten fünf Jahren zurückgelegt hat. Und freut sich auf ihr Kind, dass in den nächsten Tagen auf die Welt kommen wird. Dann kann das nächste grosse Abenteuer beginnen.