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Gutes zum Auslöffeln von Suppen und Pedale

Bio zum Auslöffeln

Sie rühren den Suppenlöffel voller Leidenschaft: Das Trio infernale von „Suppen und Pedale“ aus Zürich.

Sie kochen ihre Bio-Suppen nicht nur mit Leidenschaft, sondern liefern sie genau so passioniert und ihrer Philosophie-getreu auch aus: Mit dem Velo.

Sie heissen Black Mamba, East Side Story oder Kaminfeuer. Wenn man nur die Namen kennen würde, man käme wohl nie darauf, dass es sich dabei um Suppen handelt. Und zwar nicht irgendwelche Suppen, sondern die Bio-Suppen von Dario und Oskar. Vor zehn Jahren haben sie zusammen die Firma „Suppen und Pedale“ in Zürich gegründet. 

Der Leidenschaftliche, der Starke und der Verrückte
„Eigentlich sind wir ja nicht zwei – sondern drei!“, korrigiert Dario sich selbst. „Wir haben drei Arbeitsbereiche bei ‚Suppen und Pedale’: Produktion, Verkauf und Auslieferung“, sagt Dario. Er, der von Oskar gerne der „leidenschaftliche Italiener“ genannt wird, ist für den Verkauf zuständig. „Ich kenne alle 60 Verkaufsstellen und die Kunden dahinter“, sagt er stolz. Der zweite im Bunde, ist Alex, der starke Deutsche – wie sie ihn nennen. Er liefert die Suppen mit dem Velo ihren Kunden, auch Alnatura. Oskar, der Dritte im Team und der sogenannte verrückte Österreicher, ist zuständig für die Produktion. „Wir haben einmal unsere Jobs für eine Woche getauscht – das ging gar nicht!“, sagt Oskar lachend. 

Ihm liege das Kochen definitiv mehr, als die Gesichter der Kunden zu merken oder Fahrrad zu fahren, sagt Oskar. Denn das Kochen liegt bei ihm in den Genen. Der gebürtige Österreicher kommt aus einer Gastrofamilie. „Dieses à-point-Kochen hatte ich aber schnell mal gesehen“, meint er. „Die Leidenschaft und Kreativität ging für mich da verloren. Es musste einfach immer alles schnell gehen.“  

„Jede Suppe braucht eine Bauch-, Herz- und Kopfnote.“ – Oskar


Die Schatztruhe der Rezepte
Zeit für Kreativität hat er bei „Suppen und Pedale“. Vor allem in den ersten fünf Jahren: „Unsere Blütezeit!“, erinnert sich Dario. Wir investierten viel Zeit in die Entwicklung unserer über 60 Suppen-Rezepte“, erzählt er. Ihr Rezept-Sortiment nennen sie die Schatztruhe.
Beim Erfinden der Suppen gingen sie immer gleich vor. „Jede Suppe braucht eine Bauchnote, einen Grundgeschmack“, erklärt Oskar. Das könnten beispielsweise Kichererbsen sein. Danach komme immer eine Komponente dazu – die Herznote. „Das ist das Leidenschaftliche beim Tüfteln, dass diese mit der Bauchnote harmoniert“, sagt er. Ganz zum Schluss komme noch die Kopfnote dazu. Etwas, was den Gaumen überrascht. „Beispielsweise frische Kräuter oder frisch gepresster Zitronensaft.“ 

Und dann komme es darauf an, den Moment nicht zu verpassen – wie lange welche Zutat mitgekocht werden muss. Am Schluss hat sich das Suppen-Team jeweils immer auch einen Moment genommen, sich für jede der 60 Suppen einen speziellen Namen  zu überlegen: . „Wir versuchten spezifisch zum Charakter der Suppe ihr auch einen speziellen Namen zu geben. Und das natürlich auch immer mit einer Prise Humor“, sagt Oskar lachend.

Qualitativ hochstehend, regional und vor allem schmackhaft
Das Tüfteln war eine intensive Zeit. „Ja, ich sah Oskar öfters als meine Frau“, erinnert sich Dario. Danach konzentrierten sich Dario und Oskar vor allem auf die Produktion. „Wir konnten mit der Zeit herausfinden, welche der vielen Suppen bei unseren Kunden am besten ankommen und haben uns auf diese fokussiert“, sagt Dario. Doch „Suppe und Pedale“ will nicht nur den besten Geschmack für ihre Kunden, sondern auch die beste Qualität. „Wir arbeiten mit Demeter-Bauern aus der Region zusammen. Und schauen dabei, dass diese die gleiche Philosophie haben wie wir: Klein, aber fein und aus der Umgebung“, sagt Oskar. Klar, bei gewissen Zutaten gehe es fast nicht anders, als sie aus dem nahen Ausland zu besorgen, sagt er. „Am Schluss muss eine Suppe einfach schmecken und die Qualität unserer Rohstoffe stimmen.“ 

„Wir machen die Menschen glücklich und satt – mit Suppe!“ – Oskar

Diese Vision wird das Team auch in Zukunft weiterführen. „Unsere Lust auf Suppen ist noch lange nicht gestillt“, sagt Dario. Und Oskar ergänzt: „Wir haben Spass, die Suppe zu rühren, das Gemüse zu schnippeln und auf den Punkt zu warten, bis sie perfekt ist.“ Die grosse Nachfrage nach ihren Suppen bestätigt das Trio in ihrem Tun. Das mache doppelt glücklich, findet Oskar: „Wir machen die Menschen glücklich und satt mit unseren Suppen. Was wollen wir mehr?“

Sie kochen ihre Bio-Suppen nicht nur mit Leidenschaft, sondern liefern sie genau so passioniert und ihrer Philosophie-getreu auch aus: Mit dem Velo.